Die Angst vor dem Zahnarzt

Es würden viel mehr Menschen zum Zahnarzt gehen, wenn da nicht die Angst vor dem Zahnarzt wäre. Den Ärzten ist das bewusst und daher wissen sie, wie die Patienten besser mit dem Stress umgehen können. Denn in mehreren Studien wurden unterschiedliche Methoden getestet. Gehören Sie auch zu den Betroffenen? Dann versuchen Sie bei Ihrem nächsten Termin beim Zahnarzt folgende Tipps umzusetzen. Nach den Auswertungen der Studien kam heraus, dass Hypnose sehr wirksam ist. Auch Musikhören kann von der Behandlung ablenken.

Wenn der Mundgeruch nicht vom Essen kommt

Mundgeruch muss nicht sein, denn Sie können schlechten Atem verhindern. Falls der Geruch nicht nach dem Verzehr von Knoblauch oder anderen Lebensmitteln entsteht, dann können Sie etwas gegen Bakterien tun. Denn die Bakterien auf der Zunge sind für aufkommende Schwefelverbindungen verantwortlich – und Schwefel riecht unangenehm. Allerdings kann auch entzündetes Zahnfleisch der Grund für Mundgeruch sein. Damit die Zähne erhalten bleiben, ist der Besuch beim Zahnarzt notwendig. Der Zahnarzt behandelt die Entzündungen. Die sind sie nicht der Grund, sondern die Zunge, dann ist eine ordentliche Mundhygiene wichtig. Dazu gehört auch das Reinigen der Zunge. Mit einem Zungenschaber und einer Mundspülung kann jeder Mensch seine Zunge reinigen.

Enzyme rufen Parodontose hervor

Viele Menschen sind von Parodontose betroffen. Dadurch steigt die Gefahr, dass die Betroffenen ihre irgendwann Zähne komplett verlieren. Forscher wollten wissen, welche Faktoren Parodontose beeinflussen. Daher untersuchten sie, ob zwischen einem bestimmten Enzym und Parodontose eine Verbindung besteht. Sie fanden heraus, dass die sogenannten Zahnfleischtaschen tiefer wurden, sobald das Enzym Speichelperoxidase in seiner Aktivität nachließ. Diese Vermutung kann dazu beitragen, dass durch zusätzliche Präparate das Enzym wieder aktiviert wird, beziehungsweise ein Ausgleich möglich ist. Auf die Art können die Auswirkungen der Parodontose bei den Betroffenen aufgehalten werden.

Karies behandeln – mit dem Bohrer oder Kunststoff

In der Regel bohrt der Zahnarzt, wenn ein Patient einen mit Karies befallenen Zahn hat. Jedoch ist diese Maßnahme nicht immer nötig. Denn es gibt ein flüssiges Material, mit dem beginnende Karies ohne zu bohren gestoppt werden kann. Die Kariesinfiltration stoppt Initialkaries. Der mit Karies befallende Zahn wird mit flüssigem Kunststoff gefüllt.

Schlecht zugängliche Bereiche behandeln

Anhand von Röntgenbildern verschafft sich der Zahnarzt zuerst einen Überblick, an welchen Stellen Karies ist. Denn die Kariesinfiltration wird nicht immer angewendet. Die Aufnahmen lassen erkennen, ob bereits Karies vorhanden ist. Diese Methode ist gerade in schlecht einsehbaren Bereichen wie den seitlichen Flächen zum benachbarten Zahn anwendbar. Einfach erreichbare Flächen werden mit Fluoridlack behandelt.

Karies ist sichtbar

Sind die mit Karies befallenen Zähne schon gefüllt oder sind Löcher sichtbar ist Infiltration nicht mehr möglich. Das bezieht sich auch auf einen überkronten Zahn. Das Positive ist, dass keine Nebenwirkungen bekannt sind. Die Preise für eine Behandlung sind unterschiedlich. Der Patient muss mit Kosten zwischen sechzig Euro und einhundert Euro rechnen. Zum einen ist die mikro-invasive Methode praktisch, weil der Zahnarzt nicht bohren muss, sondern stattdessen mit flüssigem Kunststoff die Poren versiegelt. Zum anderen ist die Anwendung mit Fluorid-Lack möglich. Die Methode ist vielversprechend. Allerdings gibt es noch nicht ausreichend Studien, die auf lange Sicht ein positives Ergebnis bestätigen können.

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